Krieg der Sterne und Lapponia

Krieg der Sterne und Lapponia

Prinzessin Leia (Carrie Fisher) und Planetentäler Halskette von Lapponia.

Prinzessin Leia (Carrie Fisher) und Planetentäler Halskette von Lapponia.  Foto © Lucasfilm Ltd

 

Prinzessin Leia, Luke Skywalker (Mark Hamill) und Han Solo (Harrison Ford)

Prinzessin Leia, Luke Skywalker (Mark Hamill) und Han Solo (Harrison Ford)  Foto © Lucasfilm Ltd

 

Die Schmuckstücke Planetentäler und Darina

Die Schmuckstücke Planetentäler und Darina.

Die Schmuckstücke Planetentäler und Darina, die zur Björn Weckströms Space Silver -Serie gehören, entwickelten sich im Jahr 1977 zum international bekanntesten Schmuck von Lapponia, nachdem sie in George Lucas’ Film Krieg der Sterne gezeigt wurden. Lesen Sie auf dieser Seite, wie der Schmuck von Lapponia in einem der beliebtesten Filme der Welt gelandet ist.

Der Designer Björn Weckström, der die einzigartige Modesprache von Lapponia kreiert hat, erhielt im Frühling 1976 einen interessanten Anruf. Am anderen Ende der Leitung war die Sekretärin von George Lucas. Es stellte sich heraus, dass Herr Lucas einen stattlichen Silberschmuck für seinen neuen, in Produktion befindlichen Film benötigte, dessen Name während des Telefonats nicht preisgegeben wurde. Lucas wollte ausdrücklich von Björn Weckström entworfene Schmuckstücke – offenbar hatte die damalige Welteroberung Lapponias ihre Ergebnisse erzielt und die originale, von der Masse abweichende Modesprache hatte ihre Freunde gefunden. Laut der Sekretärin sollten die Schmuckstücke für die in sechs Wochen gedreht werdende Szene fertig sein. Es war also keine Zeit zu verlieren.

Zu diesem Zeitpunkt war George Lucas noch kein bekannter Name in Finnland und auch Weckström kannte ihn nicht. Aber weil das Projekt auf Weckström interessant wirkte, stimmte er dem Auftrag zu und sagte, dass der Zeitplan möglich sei. Der Weltraum und Science-Fiction waren in seinen Werken schon früher als Thema präsent gewesen und so war schon allein der Gedanke an den Entwurf von Schmuckstücken für einen Weltraum-Abenteuerfilm interessant.

Björn Weckström

Björn Weckström

Weckström begann, eine für den Film geeignete Halskette zu skizzieren, aber die Arbeit wurde unterbrochen, als Lucas’ Sekretärin wieder Kontakt aufnahm. Man hatte die Drehreihenfolge der Szenen ändern müssen und die Schmuckstücke würden schon in einer Woche benötigt. Die überraschende Verkürzung des Zeitplans führte dazu, dass die bereits begonnene Entwurfsarbeit nicht mehr zu Ende gebracht werden konnte – eine Woche war dafür ein zu kurzer Zeitraum. Weckström musste der Sekretärin mitteilen, dass die neue Situation unmöglich sei. Es musste eine rasche Lösung gefunden werden, um die geeigneten Schmuckstücke aufzutreiben.

Nach einem Moment des Nachdenkens ging das Gespräch auf die bereits existierende Kollektion von Lapponia über. Weil der Film in den Elstree-Studios in der Nähe von London gedreht wurde, erkundigte sich die Sekretärin bei Weckström, ob in London Produkte von Lapponia erhältlich seien. Lapponia war schon damals eine international bekannte Schmuckmarke und viele Schmuckgeschäfte in Europa führten Produkte von Lapponia in ihrem Sortiment. So fand sich auch in der Bond Street in London ein Lapponia-Händler, dessen Kontaktinformationen Weckström der Sekretärin mitteilte. Diese bedankte sich für die Informationen und versprach, dass sich die Produktions-Crew die verfügbare Kollektion in dem Geschäft in London ansehen würde.

Nach einer Weile erhielt Weckström eine Telex-Nachricht, in der berichtet wurde, dass die Produktions-Crew in London genau die richtigen Schmuckstücke für die zu drehende Szene gefunden hatte. Es wurde gesagt, dass Lucas den Schmuck als fantastisch gelobt hatte. Weckström war zufrieden, dass das Projekt ein glückliches Ende gefunden hatte, obwohl er nach wie vor nicht wusste, in welchem Film die Schmuckstücke gezeigt werden würden. Nach dieser Nachricht wurde von Seiten der Produktions-Crew keine Kontaktaufnahme mehr unternommen.

Die Premiere des Films Krieg der Sterne sollte bereits zu Weihnachten desselben Jahres stattfinden, aber aus produktionstechnischen Gründen wurde die Veröffentlichung des Films auf den Sommer des nächsten Jahres verschoben. In Finnland hatte der Film erst am 16. Dezember 1977 Premiere. Eine der ersten Vorstellungen des Films hatte auch einer von Björn Weckströms Freunden verfolgt, der Weckströms Schmuck in der letzten Szene des Films sofort erkannte. Dort wurden die Schmuckstücke Planetentäler und Darina an Carrie Fisher gesehen, als sie als Prinzessin Leia Tapferkeitsmedaillen an Luke Skywalker (Mark Hamill) und Han Solo (Harrison Ford) überreicht.

Bald sah sich auch Weckström selbst den Film an, nachdem ihn sein Freund informiert hatte, der die Rolle, die die Schmuckstücke erhalten hatten, gepriesen hatte. Der Ort des Geschehens war das Helsinkier Kino Maxim. Den eigenen Schmuck auf der Leinwand in einem internationalen Film von großem Format zu sehen war ein beachtliches Erlebnis. Als Weckström im Jahr 1969 die Space Silver -Serie entworfen hatte, hätte er sich niemals vorstellen können, an welchem Kultphänomen die Schmuckstücke Planetentäler und Darina teilnehmen würden.

Die Unterbrechung der für den Film begonnen Entwurfsarbeit begann den Designer im Nachhinein ein wenig zu ärgern. Nachdem er den Film gesehen hatte, nahm Weckström seine ursprünglichen Skizzen wieder auf und entwickelte seine Ideen weiter, soweit es die anderen Projekte zuließen. So entstand auf Grundlage der ursprünglichen Idee die später entworfene Halskette Poema, von der daraufhin in den 90er Jahren begrenzte Auflagen produziert wurden.

Die Schmuckstücke Planetentäler und Darina befinden sich nach wie vor in der Kollektion von Lapponia. Lernen Sie die Produkte hier kennen:
Planetentäler
Darina

Poema, Design Björn Weckström

Poema, Björn Weckström


die Ursprünge:
http://www.imdb.com/title/tt0076759
http://en.wikipedia.org/wiki/Star_Wars_(film)
Das Lapponia Archiv
Lucasfilm Ltd 

 

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